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In der Abteilung Biologische Sicherheit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ist, im Projekt PERMA, vorbehaltlich der Mittelzuweisung ab sofort folgende Stelle zu besetzen:
Kennziffer: 3793
Entgeltgruppe: 13 TVöD
Dienstort: Berlin
Befristet für: drei Jahre
Bewerbungsfrist: 08.09.2026
Hier bewerben: BfR Jobportal
Das BfR erstellt unabhängig auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Deutschland.
In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Damit leistet das BfR einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Menschen.
Die Tätigkeit findet in der Fachgruppe „Lebensmittelmikrobiologie, Erreger-Wirt-Interaktion“, Nationales Referenzlabor für Escherichia coli einschließlich VTEC statt und dient der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung. Die Beschäftigung erfolgt mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 25,35 Std) und soll zur Promotion genutzt werden. Die Teilnahme am Promotionsbegleitprogramm ist verbindlich. Dieses dient der Vermittlung sowohl fachwissenschaftlicher als auch methodischer Kenntnisse und bietet die Möglichkeit, Promotionsprojekte regelmäßig in internen Veranstaltungen vorzustellen und vom wissenschaftlichen Austausch zu profitieren. Zudem besteht die Möglichkeit das One Health Zertifikates der One Health Platform zu erlagen.
Weitere Informationen zum Aufgabengebiet der Fachgruppe finden Sie hier auf unserer Homepage.
Aufgaben
Die Mitarbeit erfolgt im vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundprojekt „PERMA - Eintrag und Persistenz von Zoonose-Erregern aus Nutz- und Wildtieren in Ackerboden und Übertrag in das Grundnahrungsmittel Mehl am Beispiel von Shigatoxin-bildenden und Antibiotika-resistenten Escherichia coli“, Teilprojekt 1 „Eintragswege, Persistenz und Umweltstabilität von pathogenen und antibiotikaresistenten Escherichia coli in der Getreidefeldumgebung“
Shigatoxin-bildende E. coli (STEC) zählen zu den wichtigsten lebensmittelassoziierten Erregern und stellen ein großes Gesundheitsrisiko für den Menschen dar. STEC kolonisieren natürlicherweise (Wild-)Wiederkäuer, werden aber auch immer häufiger in Mehl und Mehlprodukten in Deutschland nachgewiesen. Die Herkunft dieser Kontaminationen ist derzeit vollkommen unbekannt es wird jedoch vermutet, dass der Erreger indirekt über Rindergülle oder Wildtierkot und die Umweltkontamination des Getreideanbaus und der -ernte in die Lebensmittelkette gelangen. Im Verbundprojekt PERMA soll diese Transmissionskette auf zwei Versuchsgütern nachvollzogen und die relative Persistenz und Umweltstabilität von STEC-Stämmen bestimmt werden. Antibiotika-resistente E. coli werden dabei als Surrogaterreger und wegen ihrer intrinsischen (tier-)medizinischen Bedeutung mit einbezogen. Im Einzelnen umfassen die Tätigkeiten:
Ihr Profil
Bei ausländischen Bildungsqualifikationen wird ein Nachweis über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss benötigt (siehe: anabin.kmk.org). Der Nachweis muss in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.
Erwünscht
Unser Angebot
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum
08.09.2026 über unser Jobportal.
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an:
[email protected].
(Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese
E-Mail-Adresse)
Fragen zum Aufgabengebiet richten Sie bitte an:
Frau Dr. Projahn: T +49 30 18412-74228
E-Mail: [email protected]
Herrn Dr. Fischer: T +49 30 18412-74200
E-Mail: [email protected]
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: bfr.bund.de/de/karriere
Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleich
stellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt, von ihnen wird nur ein Mindestmaß
an körperlicher Eignung verlangt.
"Identify risks - Protect health" - this is the guiding principle for the work of the BfR in the field of consumer health protection.
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